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Alles über Mini-BHKW

Vaillant: ecoPOWER 3.0 und ecoPOWER 4.7 Mini-BHKW

Vaillant Group / PowerPlus Technologies GmbH – das Unternehmen

ecoPower Mini-BHKW – Foto: Vaillant

Für potenzielle Kunden ist es nicht unwichtig zu wissen, dass hinter der PowerPlus GmbH die große Mutter Vaillant Group – einer der größten Heiztechnik-Hersteller der Welt – steht. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte Vaillant, seit seiner Gründung 1874 in Familienbesitz, mit knapp 12.400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2,3 Mrd Euro.

Die PowerPlus Technologies GmbH wurde Anfang 2004 als 100%ige Tochter von Vaillant gegründet. Mit der Übernahme des ecopower Mini-BHKWs gelang es, sich innerhalb kurzer Zeit im Segment von 5 kW elektrischer Leistung der dezentralen Energieversorgung als Technologieführer zu etablieren.

Zum März 2010 entschloss sich die große Mutter Vaillant dazu, die Mini-BHKW unter der eigenen Marke zu vermarkten. Das ehemalige Erkennungszeichen der ecoPOWER-BHKW, der springende Delphin verschwandt, das Vaillant-Logo kam.

Der Vertrieb des ecoPOWER Mini-BHKWs erfolgt über ein bundesweites Netz von autorisierten Fachbetrieben. Dazu Dr. Marc Andree Groos, Geschäftsführer Vaillant Deutschland: „Planung, Beratung, Installation und Service eines BHKW sind ohne Frage umfassender als bei Produkten der reinen Heiztechnik. Auch der Vertrieb und die Betreuung unserer Fachpartner ist vergleichsweise intensiver. Dennoch sind es in erster Linie die gleichen Fachhandwerkspartner, mit denen wir auch über das gesamte Spektrum der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik sprechen.“


Technische Daten ecoPOWER e3.0 und ecoPOWER e4.7

Das Mini-Blockheizkraftwerk ermöglicht die eigenständige Erzeugung von Strom und Wärme mit einem kompakten, anschlussfertigen Gerät, das nicht größer als der gewohnte Heizkessel ist. Die Einbindung des Mini-BHKWs erfolgt entweder als alleiniger Wärmeerzeuger oder in Verbindung mit einem Heizkessel, damit bei sehr hohem Energiebedarf Belastungsspitzen abgedeckt werden können.

ecopower e3.0ecopower e4.7
AnwendungsbereichEin-/Mehrfamilienhaus, Kleingewerbe
bis 45.000 kWh Wärmebedarf/Jahr
Gewerbebetrieb, Behörden
ab 45.000 kWh Wärmebedarf/Jahr
BrennstoffErdgas, FlüssiggasErdgas, Flüssiggas
Brennstoffverbrauchk.A.k.A.
Geräuschniveau<50 dB(A) in 2m Abstand<56 dB(A) in 2m Abstand
MotorGas-Otto-Motor
4-Takt-Hubkolbenmotor
Gas-Otto-Motor
4-Takt-Hubkolbenmotor
Hubraum272 cm³272 cm³
Drehzahlbereich1.200-2.400 U/min1.200-3.600 U/min
Emissionswerte NOx50 (mg/m3)50 (mg/m3)
Emissionswerte CO115 (mg/m3115 (mg/m3
elektrische Leistung (Strom)1,3-3,0 kW (Erdgas);
1,4-3,0 kW (Flüssiggas)
modulierend
1,3-4,7 kW (Erdgas);
1,4-4,7 kW (Flüssiggas)
modulierend
thermische Leistung (Wärme)4,0-8,0 kW (Erdgas);
4,5-9,0 kW (Flüssiggas)
modulierend
4,5-12,5 kW (Erdgas);
4,5-13,8 kW (Flüssiggas)
modulierend
Wirkungsgrad elektrischk.A.k.A.
Gesamtwirkungsgradca. 90%ca. 90%
Abmessungen (BxHxT)76,0 x 108,0 x 137,0 cm76,0 x 108,0 x 137,0 cm
Platzbedarf (BxT)k.A.k.A.
Gewicht395 kg395 kg
Vorlauftemperaturk.A.k.A.
Rücklauftemperaturk.A.k.A.
Stromanschluss3×400V, 50 Hz3×400V, 50 Hz
Sonst. Anschlüssek.A.k.A.
ZulassungenCE-Zertifizierung (PIN 0063AU3290)CE-Zertifizierung (PIN 0063AU3290)
BAFA-Förderung1.995 €2.347 €

BAFA-Förderung

Die ecoPOWER Mini-BHKW sind in der Liste der förderfähigen KWK-Anlagen enthalten. Die Mini-KWK-Förderung mit dem schönen Namen “Richtlinien zur Förderung von KWK-Anlagen bis 20 kWel” wird wie gewohnt vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) administriert. Die Förderbeträge für die beiden ecoPOWER-BHKW:

  • ecoPOWER 3.0 VNC 88+3 (Erdgas/Flüssiggas): 2.100 € (Voraussetzung: Mindestgröße des Pufferspeichers 560 L)
  • ecoPOWER 3.0 VNC 138+5 (Erdgas/Flüssiggas): 2.470 € (Voraussetzung: Mindestgröße des Pufferspeichers 861 L)

ecoPOWER Preis

Im Fachhandel wird das folgende ecoPOWER e 3.0-Paket zum Preis von 18.200 € angeboten:

  • ecoPOWER e 3.0,
  • Anschlusskit mit Rücklauftemperatur-Hochhaltegruppe,
  • Schlammabscheide-Set,
  • Transportkostenpauschale und
  • Erstinbetriebnahme durch den Werkskundendienst

Das gleiche Paket kommt mit dem größeren ecoPOWER e 4.7 auf 20.700 €. Ein Pufferspeicher ist in diesen Paketen noch nicht enthalten.

ecoPOWER Aufbau

Modulierende Leistung: Im ecoPOWER arbeitet ein kleiner Gas-Otto-Motor, der seine Drehzahl stufenlos regeln kann.  Durch die stufenlose, drehzahlabhängige Leistungsmodulation richtet das BHKW seine Leistung unabhängig von jahres- und sogar tageszeitlichen Schwankungen vollkommen nach dem aktuellen thermischen Bedarf und erzeugt genau so viel Energie, wie benötigt wird. Es kann sich der gewünschten Strom- oder Wärmeleistung im Bereich von 1,3 bis 4,7 kWel beziehungsweise 4,0 bis 12,5 kWth anpassen und ermöglicht auf diese Weise längere Betriebszeiten. Durch die Leistungsmodulation erzeugt das ecoPOWER-Mini-BHKW laut Vaillant bis zu 60 % mehr Strom als vergleichbare Geräte.

Wirkungsgrad: Mit bis zu 96 % Normnutzungsgrad erreicht ecoPOWER laut Vaillant den höchsten Wert seiner Klasse. Über die stufenlose Variation der Motordrehzahl im Bereich von 1.200 – 3.600 U/min arbeitet das ecoPOWER immer mit dem optimalen Wirkungsgrad.

Wirtschaftlich sinnvoll dimensioniert: Das im Vergleich zu herkömmlichen BHKWs kleine, kompakte Gerät ist in seiner Leistung deutlich geringer dimensioniert als bisher am Markt verfügbare Mini-BHKWs und daher besonders für den wirtschaftlichen Einsatz in Gebäuden mit einem niedrigem Energiebedarf geeignet.

ecopower Aufbau

Bildquelle: PowerPlus Technologies

Ein speziell entwickelter Gas-Verbrennungsmotor treibt einen Generator zur Stromerzeugung an. Dieser wandelt die mechanische Energie des Motors in elektrische Energie um. Dabei wird die während des Prozesses freigesetzte Wärme über einen Plattenwärmetauscher ausgekoppelt und an das Heizsystem weitergegeben. Die optimierte Nutzung der Abgaswärme trägt hierbei zur hohen Effizienz des Mini-BHKWs bei.

Kontakt/Adresse


PowerPlus Technologies GmbH
Frankenring 8
01723 Wilsdruff OT Kesselsdorf

Telefon: 035204/275-0
Telefax: 035204/275-199
E-Mail: info@powerplus-systeme.de
Internet: www.powerplus-systeme.de


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23 Kommentare

  1. sehr geehrte damen und herren, wir wuerden bei uns gerne ein mini-bhkw installieren lassen. duerfen wir sie daher um ihr bestmoegliches angebot bitten (mit und ohne staatl. foerderung). die basis-parameter sind: 1-fam-haus mit einliegerwohnung; bj 1992; 300qm w-fl oelbeheizt, davon 100qm mit fussbodenheizung; durchschnittlicher oelverbrauch/stromverbrauch p.a. = 4.700 liter/5.600kwh; pv-anlage mit 7,02kwp (52 module sf 130/2a 135) seit 08/09 in betrieb. dank + gruss, timm Juergensen (08.02.10)

  2. Hallo Herr Juergensen, BHKW-Prinz.de ist ein herstellerunabhängiges Infoportal. Aber in der Rubrik „BHKW-Hersteller“ finden Sie alle förderfähigen Hersteller von Mini-BHKW und meist auch deren Kontakt-Daten (jeweils am Ende der Seite). Sprechen sie die interessanten Hersteller am besten direkt an.

    Beste Grüße – BHKW-Prinz.de

  3. Ich bin seit 29.01.2010 Betreiber eines „ecopower 4.7 G“ in einem Mehrfamilienhaus. Die bis heute – 09.05.10 – erreichten Ergebnisse ( bei rd. 2.400 Kalenderstunden wurden 2.178 Betriebsstunden = 91% zeitl. Auslastung; sowie über 8.000 kWh Strom + 22.500 kWh Wärme erzeugt) lassen mich eigentlich zufriedenstellend auf das erworbene Produkt blicken – zumal ich auch alle 12 Mietparteien zur BHKW-Stromabnahme bewegen konnte. Eine überzeugende Wirtschaftlichkeit ist nur mit höchstmöglichem Eigenverbrauch erzielbar – zumal nun seit 03.05.2010 die möglichen Fördermittel seitens des Bundes gestoppt wurden. Auch hindern noch diverse Ge-setzeslücken und Auslegungsfragen zur steuerlichen Bewertung an der problemloseren Handhabung dieser Technik. Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken, nach dann einem Jahr Betriebserfahrungen evtl. ein weiteres solches Aggregat zum Einsatz zu bringen. Es gibt dazu unterstützend auch neueste Entwicklungen auf dem Markt der Fotovoltaik (Hybrid-Kombi-Module) welche – bei entsprechenden Untersuchungen – das „berühmte Sommerloch“ der BHKW-Technik wegen schwieriger Abwärme-Abnahme helfen könnten, zu überbrücken !
    Ich kann nur empfehlen, sich mit den Anwendungsmöglichkeiten dieser Technik intensiv auseinander zu setzen ! Bei Berücksichtigung aller Besonderheiten, da ist man jedoch als „Laie“ u.U. schnell überfordert, kann das für alle daran Beteiligten eine lohnenswerte Alternative zu den ständig steigenden Stromkosten sein.
    Mit freundlichem Gruß !
    Michael Schmidt
    PS: Natürlich gibt es – wie bei jedem Produkt – auch einige „Wermuts-Tropfen“, sind aber lösbar !

  4. @Michael Schmidt:

    Das sind ja sehr interessante Ausführungen hinsichtlich des Ecopower. Ich hatte bis dato auf die Sunmachine setzen wollen und bin ( aus ideologischer Sicht leider und aus praktischer Sicht zum Glück) leer ausgegangen. Nun muss ich also umdisponieren und suche nach geeigneten Alternativen. Ich habe ein Dreifamilienhaus (Altbau) mit einem bisherigen Wärmebedarf von ca. 45000 kWh sowie ca. 8000 kWh Gesamtstromverbrauch. Durch Umrüstung auf zentrale Warmwasserversorgung werden sich Wärme- und Stromverbrauch noch entsprechend nach oben bzw. unten anpassen.

    Letztlich sehe ich z. Zt. nur den Dachs, Ecopower oder green two als geeignete Alternativen an. Wobei die beiden letztgenannten sicherlich technologisch etwas eher am Puls der Zeit sind und womöglich auch niedrigere Wartungskosten aufweisen.

    Insofern wäre ich für einen kurzen persönlichen Erfahrungsaustausch sehr dankbar. Gerne können Sie mir per Mail Ihre Telefonnumer zukommen lassen, ich werde mich dann umgehend melden.

    Viele Grüße aus Bonn
    Marcus Brunswick

  5. Nachtrag: Die Mailadresse wird scheinbar nicht angezeigt bzw. verlinkt. Ich bin erreichbar unter
    mbrunswick(at)vfl-meckenheim.de

  6. Ich suche ein BHKW für ein EFH.mit 260 m2 Wohnfläche. Erbitte Angebot mit Kosten. ( ungefähr )

    Walter Lich 48151 Münster Kronstadtweg 18a

  7. Hallo Herr Lich,

    BHKW-Prinz.de ist ein reines Infoportal. Wir verkaufen/vermitteln keine Mini-BHKWs und sind auch sonst herstellerunabhängig. Um Ihnen aber trotzdem auf der Suche nach einem Mini-BHKW behilflich zu sein, möchten wir Ihnen unseren BHKW-Finder wärmstens empfehlen. In Ihrem Falle sollten Sie sich vielleicht bei den Mikro-BHKWs (Whispergen oder De Dietrich Remeha) umschauen.

    LG – der BHKW-Prinz

  8. @Michael Schmidt:

    Hallo,
    sie schreiben es wurden im angegebenen Zeitraum
    8.000 kWh Strom + 22.500 kWh Wärme erzeugt,
    mich würde brennend interessieren wieviel Gas dafür verbraucht wurde.

    MfG

  9. Der Einsatz von Mini-BHKW kann sich in der Kombination mit dem Einsatz von Biomethan besonders lohnen. Als neuer Anbieter von Biomethan-Produkten ist die BayWa am Markt (https://www.baywa-oekoenergie.de/oekogas/die-vorteile/). Um an die lukrative EEG-Vergütung des eingespeisten Stroms zu kommen, muss man allerdings 100% Biomethan einspeisen. Anbieter von Biomethan ist u.a. die reBiomethan.

  10. Meine aktuellsten Zahlen zum ecopower 4.7 G (seit 29.01.2010) per 31.01.2011 sind – auf 10-er gerundet – :
    Stromerzeugung 21.870 kWh
    Netzeinspeisung 7.580 kWh
    Netzbezug 10.620 kWh
    Wärmeerzeugung 63.540 kWh (Wärmezähler zwischen BHKW und 1.000-Lit. Pufferspeicher)
    Gasverbrauch BHKW 105.230 kWh
    Betriebsstunden 6.690 Std.

    PV-Anlage (seit 24.09.10) 5,5 kWp
    Erzeugung 600 kWh
    Einspeisung 380 kWh

    Daraus ergibt sich für 11 Mieter, Allg.-Strom und eigene WE gesamt
    Gebäudestromdeckung : 21.870 + 10.620 = 32.490 kWh Bereitstellung
    7.580 + 380 = 7.960 kWh Gesamteinspeisung über einen Summenzählpunkt
    32.490 – 7.960 + (600 – 380) = 24.750 kWh Eigenverbrauch im Gebäude
    24.750 – 3.620 (Eig.-verbr. abzgl. eig. WE/ant.Allg.St.) = 21.130 kWh Mieterverkauf
    Es sind noch div. steuerliche Aspekte zu beachten, sowie die Mineralölsteuererstattung auf den Gaseinsatz.
    Die PV-Anlage wird mit steigendem Sommerertrag den Netzbezug senken und ggfls. zeitweilig tagsüber das BHKW ersetzen können, womit auch der Gasverbrauch senkbar würde.

    Ich habe diese Entscheidung nach einem Jahr Betriebserfahrung – trotz aller Mängel (noch) – nicht bereut !!!

  11. PS: Zur Vollständigkeit
    Der Spitzenlastkessel hat während dieser Zeit 42.820 kWh an Gas verbraucht, davon Juni – Sept. nichts !!!

  12. @ Michael Schmidt

    Ich möchte in einem Haus mit 8 Wohneinheiten den durch ein BHKW erzeugten Strom an die Mieter verkaufen. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass dies nur mittels eines Strömzählers für den Allgemeinstrom und an die Mieter mit jeweils einem eigenen Strohmzähler (8 Mieter = 8 Stromzähler) möglich ist. Wie verkaufen Sie Ihren erzeugten Strom an 12 Parteien? Haben Sie für jeden Mieter einen eigenen Stromzähler?

    Mit freundlichen Grüßen

    Frank

  13. @ Sehr geehrter Herr Schmidt.

    Ihre Anlagendaten habe ich mit großem Interesse gelesen. Wir planen eine ähnliche Installation.
    Falls die Anlage in NRW ist, bestände die Möglichkeit, dies einmal in Augenschein zu nehmen?

    Beste Grüsse aus Köln
    Joerg Lehnert

  14. Hallo Herr Lehnert,

    der BHKW-Prinz ist ein herstellerunabhängiges Infoportal. Wir verkaufen nix 😉 Schauen Sie einmal bei Vaillant auf der Homepage. Dort gibt es auch eine Suchmaschine für Fachhandelspartner in Ihrer Nähe.

    LG – der BHKW-Prinz

  15. Hallo!

    Auch wir wollen ein BHKW planen und sind etwas zeitlich im Stress da ,so die Aussage unseres Heizungsbauers,die ecopower ab 1.1.2012 3,5% teurer wird.

    Wir haben eine 21 Jahre alte Heizungsanlage von Vaillant und einen Warmwasserspeicher der seine Wärme selber erzeugt,also nicht mit der Heizung verbunden ist.Dieser schmeisst nun so langsam Rostblasen.

    Unser Verbrauch liegt bei Gas im Jahr bei ca. 33000 KW/h und unser Stromverbrauch bei ca. 9200 KW/h pro Jahr.
    Unser Haus ist Baujahr 1990 und hat eine Wohnfläche von ca. 200 m².Davon entfallen ca. 25m² auf einen beheizten Wintergarten.
    Zusätzlich beheizen wir unser 40 m² grosses Wohnzimmer ausschliesslich mit unserem Holzkamin.

    Zur Zeit leben wir mit 5 Personen im Haushalt.

    Nun stellen wir uns die Frage:

    Micro BHKW ecopower 1.0 oder Mini BHKW von 3.0.

    (Was ist,wenn wir unser Wohnzimmer irgendwann nicht mehr mit Holz heizen sollten? Aufgrund explodierender Holzpreise oder weil es im Alter einem einfach schwerfällt das Holz zu holen/bearbeiten)

    Oder sollen wir die jetzige Heizungsanlage laufen lassen,bis sie kaputt ist,bzw. der Warmwasser anfängt undicht zu werden?

    Danke für die Mühe

    Andreas

  16. Hallo Andreas,

    @ 1.0 vs. 3.0: 33.000 kWh riecht mehr nach ecoPOWER 3.0. So empfiehlt es zumindest die Vaillant-Tabelle. Diese Anlage hat zudem den Vorteil, dass sie moduliert (also weniger taktet) und von der Leistung her mehr Spielraum bei warmen/kalten Jahren läßt (oder, wenn Sie mal nicht mehr mit Holz zuheizen).

    @Warmwasserspeicher: da muss im Falle eines BHKW so oder so ein neuer großzügig dimensionierter Speicher her (1.000 l)

    @explodierender Holzpreis: Wald kaufen! (Schwesterseite: http://www.wald-prinz.de 😉

    @Alter: schwierig…

    @Heizungsanlage laufen lassen: kann man machen. Aber das schiebt die Investitionsentscheidung ja nur auf. Wenn sich das Mini-BHKW rechnet, sollte man lieber jetzt, als gleich investieren. Und nicht nur die Holzpreise sind gestiegen. Strom wird nicht mehr billiger. Nie mehr!

    LG – der BHKW-Prinz

  17. Hallo admin,

    ich mach mich momentan schlau in Sachen BHKW´s. Ich bin auf der Suche nach einem Hersteller für Hackschnitzelbetrieb, evtl. „Inselanlage“ mit Fernwärme für 4 – 6 Einfamilienhäusern im Umkreis von 200 m.
    Gibt es damit schon Erfahrungen ???

    LG

    Rainer

  18. Hallo Rainer,

    seltsam genug, dass die – leider pleite gegangene – sunmachine das einzige (!) mit Pellets betriebene Mini-BHKW war. Aber im Hackschnitzel-Bereich gibt es im Mini-BHKW-Bereich (große Heizkraftwerke mit KWK-Technik gibt es natürlich) gar nichts! Dabei wäre das die eierlegende Wollmilchsau. Der Kreislauf wäre sinnvoll geschlossen.

    LG – der BHKW-Prinz

  19. Hallo,
    ich bin blutiger Neuling im Gebiet der ökologischen Energienutzung Heizung und Warmwasser.
    Ich bin derzeit dabei die Gas-Etagenwohnungen und Gas-Durchlauferhitzer meines Mehrfamilienhauses mit 3 Wohznungen 4ZKB + 1 Wohnung 3ZKB, alle vermietet,keine Eigennutzung zu modernisieren.
    Bis heute Abend war mir klar, dass ich eine gemeinsame Brennwert-Anlage für Wärme und Warmwasser einbauen lasse.
    Durch Lesen dieser Seite bin ich am Nachdenken:
    Kann mir jemand einen schnellen Weg nennen, mich über die kaufmännischen und ökologischen Gesichtspunkte beim Einbau und Betrieb nennen, auch Hersteller von Blockheizkraftwerken für mein Mehrfamilienhaus (Baujahr 1900).
    Besten Dank, Michael Haas aus Nürnberg

  20. Hallo Herr Haas,

    Ausgangspunkt einer jeden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist der Jahres-Wärmebedarf der Immobilie. Wenn diese nicht vorliegt, kann man sich schon an der Anzahl der Mietsparteien orientieren. Aber irgendwie sollte man eingrenzen, welche BHKWs in Frage kommen. Als „Krücke“ nimmt man den ungefähren Wärmebedarf und teilt diesen durch die Zielgröße von rund 4.500 Stunden BHKW-Laufzeit/Jahr (+/- 1000 Stunden; es ist wirklich nur eine Krücke!). Das ergibt dann ungefähr die Region der kW-Leistung, in der man suchen sollte. Beispiel: 90.000 kWh/Jahr durch 4.500 Bh = 20 kW/h. Dann gehen Sie in unseren großartigen BHKW-Finder, der nahezu alle Mini-BHKWs in Deutschland hinterlegt hat. Wenn Sie dann den gewünschten Brennstoff anklicken und den Regler für die Wärmeleistung von links und rechts grob eingrenzen (z.B. 15-25 kW), haben Sie den BHKW-Wald schon deutlich gelichtet. Jetzt lassen Sie sich 2-3 Angebote machen (Kontakt-Adresse immer am Ende des jeweiligen Artikels). Danach sind Sie schlauer!!

    LG – der BHKW-Prinz

  21. Sehr geehrte Damen und Herren,
    wir haben das Haus in dem wir wohnen käuflich erworben und wollen jetzt in Sachen Heizung umrüsten. Das Haus ist Baujahr 1976 und wird im Moment mit einem 18 Jahre alten Ölheizkessel beheizt. Der Jährliche Ölverbrauch für 2 Wohnungen + 1 Einliegerwohnung (insgesamt ca. 250m²) beträgt ca 3500l. Unsere Wohneinheit verbraucht außerdem rund 3000kWh Strom. Wir interessieren uns sehr für ein BHKW mit Flüssiggasbetrieb, da wir denken, dass die Heizkosten dadurch deutlich gesenkt werden und wir außerdem den Strom „umsonst“ hätten. Bitte senden Sie mir ein Angebot zu dem Vaillant ecoPower mit allen Preisen, Kosten (auch die Wartungskosten usw.).

    Vielen Dank im Voraus

    Piotr Mrochem

  22. Hallo Herr Schmidt,

    habe mit Interesse Ihre Beiträge gelesen bezüglich Ökopower 4,7 – wir betreiben seit kurzem das gleiche – würden gerne mit Ihnen per maoil in Erfahrungsaustausch treten, wenn sie einverstanden sind, dann antworten sie bitte hier: fsjk07@freenet.de

    Hannes.

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