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Vaillant startet durch: Marke ecopower verschwindet

ecoPower Mini-BHKW - Foto: Vaillant

Essen / Remscheid (Vaillant) – Auf der diesjährigen Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare energienn (SHK) in Essen gab Vaillant, einer der größten Heiztechnik-Hersteller der Welt, im Rahmen einer Pressekonferenz die vollständige Einbindung seines gasbetriebenen Mini-Blockheizkraftwerkes (BHKW) ecoPOWER in die Vaillant Markenfamilie bekannt.

Die PowerPlus Technologies GmbH, die das Mini-BHKW herstellt, wurde Anfang 2004 als 100%ige Tochter von Vaillant gegründet und vermarktete die beiden Mini-BHKW ecopower e3.0 und ecopower e4.7 bisher unter einem eigenständigen Markenauftritt mit dem springenen Delphin als Markensymbol. Das ist ab sofort vorbei. Der Delphin ist Geschichte, auf den Gehäuse der Mini-BHKW prangt bereits groß das Vaillant-Logo. Aus der Marke ecopower wird nicht mehr als eine Typbezeichnung.

Mini-BHKW Angebot ausbauen, Marke Vaillant ausnutzen

Vaillant begründet diesen Schritt mit der Erweiterung des BHKW-Produktspektrums um weitere Leistungsklassen und die wachsende Marktbedeutung der Kraft-Wärme-Kopplung. Mit der Integration verbunden sei das Leistungsversprechen der Marke Vaillant, das sowohl die Produktqualität, den Service und die Planungsunterstützung, aber auch die Zertifizierung der Fachpartner beinhalten würde.

„In den kommenden Jahren werden wir weitere Leistungsgrößen und Technologien in den KWK-Markt bringen. Diese zielen nicht nur auf den gewerblichen und institutionellen Anwender, sondern auch auf die große Gruppe der Kunden mit Einfamilienhaus“, so Dr. Marc Andree Groos, Geschäftsführer Vaillant Deutschland. „Unsere Partner und Kunden verbinden mit dem Markennamen Vaillant einerseits ein konkretes Versprechen hinsichtlich der Produkt- und Serviceeigenschaften. Andererseits genießt der Markenname Vaillant auch eine sehr hohe Bekanntheit, die wir nutzen wollen.“

Eine wichtige Rolle für die Vermarktung der KWK-Technologie spielen für Dr. Groos optimale Vertriebsstrukturen und hochqualifizierte Vertriebspartner: „Planung, Beratung, Installation und Service eines BHKW sind ohne Frage umfassender als bei Produkten der reinen Heiztechnik. Auch der Vertrieb und die Betreuung unserer Fachpartner ist vergleichsweise intensiver. Dennoch sind es in erster Linie die gleichen Fachhandwerkspartner, mit denen wir auch über das gesamte Spektrum der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik sprechen. Insofern wird ecoPOWER weiterhin eine gewisse Eigenständigkeit und einen eigenen Charakter haben, aber noch viel deutlicher als bisher von der Integration in die Vaillant Markenfamilie mit all ihren Vorzügen profitieren.“

Zertifizierte Fachhandwerkspartner

Auch künftig soll jeder Fachhandwerkspartner die Möglichkeit haben am wachsenden KWK-Markt teilzunehmen. Voraussetzung sei jedoch eine entsprechende Zertifizierung. Auch dies sei ein Teil des Qualitätsversprechens von Vaillant an die Endkunden. „Jeder Fachhandwerkspartner, der bereit ist, sich intensiver mit dem Thema KWK auseinanderzusetzen, bekommt die Möglichkeit zusammen mit uns am Erfolg der Vaillant BHKW-Familie zu partizipieren. Neben der Technik spielen dabei die sonstigen Rahmenbedingungen des Systems, wie Förderung, Anschluss ans Netz oder Eigennutzung des Stroms eine wichtige Rolle“, so Dr. Groos weiter. Für bereits bestehende ecoPOWER Fachpartner ändere sich in der Zusammenarbeit grundsätzlich nichts.

Ruf nach politischer Kontinuität

Negativ bewertet Vaillant die aktuelle Diskussion über das Markt-Impulsprogramm für BHKWs: „Wir glauben an das Produkt KWK und werden auch bei einer Reduzierung oder Einstellung des Markt-Impulsprogramms weiter in diese Technologie investieren. Wir rufen auch nicht nach Fördergeldern, bemängeln aber eindeutig eine Stop- and go-Politik. Ein neuer, wachsender Markt benötigt stabile Rahmenbedingungen – sowohl für die Produzenten als auch das Fachhandwerk und die Endkunden. Die jetzt öffentlich gemachten Gedanken zur Einstellung des Markt-Impulsprogramms lassen Zweifel aufkommen, ob sich das Ziel der Bundesregierung zur Forcierung einer dezentralen Energieversorgung und gleichzeitigen Reduzierung des CO2-Ausstoßes umsetzen lässt“, so Dr. Groos abschließend.

Quelle: Vaillant Pressemitteilung

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