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LichtBlick kritisiert Wegfall der Förderung für Mini-BHKW

VW-BHKW - Bild: LichtBlick AG

Hamburg (LichtBlick) – Die LichtBlick AG, die mit ihrem Schwarmstrom-Konzept das Thema „Mini-BHKW einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat, übt scharfe Kritik an der heute vom Bundesumweltministerium (BMU) bekannt gegebenen Streichung der Fördermittel für kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (Mini-KWK).

„Die Bundesregierung erweist sich als Hemmschuh der ökologischen Energiewende. Ineffiziente und riskante Atomkraftwerke sollen länger laufen und den Großkonzernen Milliardengeschenke bescheren. Gleichzeitig wird das kleine, aber erfolgreiche Förderprogramm für hocheffizienzte Keller-Kraftwerke eingestellt. Der Mittelstand, der diese Technik entwickelt und vertreibt, wird empfindlich geschwächt“, erklärt der Vorstandsvorsitzende von LichtBlick, Dr. Christian Friege.

Mit dem jetzt eingestellten Programm hat der Bund den Einbau von kleinen Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit einer elektrischen Leistung von bis zu 50 Kilowatt unterstützt. Mini-KWK-Kraftwerke sind sehr effizient. Sie erzeugen Strom und Wärme. Sie senken den Primärenergieverbrauch um bis zu 40 Prozent und sparen bis zu 60 Prozent klimaschädliches Kohlendioxid ein. Die Anlagen werden beispielsweise in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbebetrieben oder Schwimmbädern eingesetzt.

4.400 Mini-BHKW wurden bereits bezuschusst

Das Förderprogramm hatte einen regelrechten Boom der Keller-Kraftwerke angefacht. Die Zahl der installierten KWK-Anlagen hat sich mehr als verdoppelt. Seit Beginn der Förderung im September 2008 bis Ende 2009 wurden nach Angaben der Bundesregierung 10.200 Anträge eingereicht. Über 4.400 Mini-KWK-Anlagen wurden bis Jahresende bezuschußt. Dabei flossen Fördergelder in Höhe von 33,1 Millionen Euro.

Lichtblick-Projekt wird unverändert fortgeführt

LichtBlick bereitet derzeit die Installation von 100.000 vernetzten und zentral gesteuerten sog. „ZuhauseKraftwerken“ in Deutschland vor. Die ersten der von Volkswagen gebauten Mini-KWK-Anlagen werden im Sommer in Hamburg installiert. „Die Förderung würde neuen, innovativen Produkten wie unserem ZuhauseKraftwerk den Markteinstieg erleichtern“, so Friege. Das LichtBlick-Projekt wird trotz der ausbleibenden Förderung unverändert fortgeführt.

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2 Kommentare

  1. In der Frankfurter Rundschau stand, dass man auf Regierungsseite nun doch überlegt, die MiniBHKWs weiter zu fördern. Das wäre super.
    Wir Grünen im Schortenser Stadtrat und im Ortsverband möchten gerne wissen, ob Sie für ein neues Bebauungsgebiet in Schortens, dessen Planung gestern angestoßen wurde, ein Angebot für MiniBHKWs in den circa 26 entstehenden Häusern unterbreiten könnten. Das Grundstück wird zwar von der Bank vermarktet werden, aber die Vorgaben im B-Plan macht der neue Rat aus SPD und Grünen. Wir haben großes Interesse an den vernetzten ZuhauseKraftwerken.
    Über eine Antwort würden wir uns freuen.
    Freundliche Grüße
    Utta Schüder

  2. Hallo Frau Schüder,

    wir nehmen das jetzt mal als Kompliment, dass Sie uns mit LichtBlick verwcheselt haben. Aber wir sind der BHKW-Prinz, ein herstellerunabhängiges Infoportal zum Thema BHKW. Versuchen Sie es am besten einmal hier: Lichtblick

    LG – der BHKW-Prinz

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